In dieser etwas „anderen Galerie“ finden regelmäßig - nahezu monatlich - wechselnde Ausstellungen statt. Die Galerie verwirklicht zusammen mit dem angrenzenden Veranstaltungsraum das integrative Vereinskonzept - denn ein lebendiger Ort für Kulturarbeit braucht fließende Übergänge zwischen darstellender und bildender Kunst. So können sich viele Bereiche gegenseitig beeinflussen und sich spartenübergreifende Ideen entwickeln.
Die Galerie bietet Raum für Malerei, Fotografie, Skulptur, multimediale Kunst und Performance. Künstler und Besucher finden hier einen ruhigen Ort für Gespräche und Auseinandersetzung mit der Kunst.
musikalische Untermalung von DJ Florian Lösing (ATMO)
am Freitag, den 23.7.2010 um 19 Uhr
...........Öffnungszeiten vom 23.7.2010 - 15.9.2010...........
Diese Ausstellung wird nur zu den Veranstaltungen im Kult41 geöffnet.
Sondertermine werden gegebenenfalls nachgetragen
Kugelschreiber und Filzstift auf Papier aber auch auf Leinwand. Manchmal bleibt es beim bloßen Gekritzel, manchmal geht’s weiter mutig drauf mit Allem, von Wand- bis Ölfarbe.Und wenn`s wieder juckt, dann wird wieder gekritzelt.
Heike Simmer lebt und arbeitet in Köln, studiert dort Kunst und Textilgestaltung, daneben wirkte sie als Ausstattungs- und Regieassistentin in der freien Szene Köln, am Stadttheater Koblenz und an der Oper Bonn, u.a. bei Christoph Schlingensief. Neben Illustrationen und Plakatmalereien waren ihre Arbeiten bisher zu sehen bei universitären Ausstellungen, im Kunstprojekt von VW-Stiftung und KVB zum Darwinjahr 2009, in „straight from the hART“ 2009 im Bogen2 Köln, im Theater der Keller Köln 2009, bei den Passagen 2010, zuletzt bei 22birds Köln.
Öffnungszeiten vom 12.6.2010 - 23.07.2010 So. 20.06 13.00-16.00 UhrSo. 27.06. 19.00-22.00 Uhr
Di. 13.07. 19.00-22.00 Uhr
So. 18.07. 13.00-16.00 Uhr
Und wie immer zu allen Veranstaltungen im Kult41
Mit dem Stop-Motion-Projekt „KopfFilm“ lässt Johanna Schmitz die Zuschauer_innen an ihrem ganz eigenen Heimkino teilhaben. Wenige Minuten zeigen den immer wiederkehrenden Kampf zwischen Möchten & Können, Zuwenig & Zuviel und die nie enden wollende Suche nach dem eigenen Platz. Die animierten Zeichnungen und die verschrobene Klanguntermalung lassen all diese Irrungen in unterschiedlichen Facetten erscheinen: Mal lustig, mal skurril, mal deprimierend und hin&wieder ein wenig eigenartig.
Johanna studiert seit drei Jahren an der Uni Köln Kunstpädagogik. >>KopfFilm<< ist nach >>89cm<<, der letztes Jahr auf einer Gemeinschaftsausstellung in Köln gezeigt wurde, ihr zweites Stop-Motion-Projekt, das es von der Festplatte unter Menschen schafft.
Neben dem eigentlichen Film werden auf der Ausstellung alle vorangegangenen Zeichnungen zu sehen sein. Zur Vernissage wird die köln-bonner Gruppe „A Warm Place“ spielen.
Für KünstlerInnen:
Showcase bietet
- eine Alternative zum traditionellen Galeriebetrieb und eine unkomplizierte Möglichkeit, Eure Arbeiten zu zeigen und zu verkaufen. Der Verkauf ist provisionsfrei.
- auch unbekannten KünstlerInnen die Möglichkeit, ihr Werk in einer bekannten Institution zu zeigen
- kreativen Austausch zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten
- Netzwerke aufzubauen
- wenig Organisation
Da 75% der Galerien ihre ausgestellte Kunst noch während der ersten Stunden der Vernissage verkaufen, findet Showcase an nur einem Abend statt.
Allen KünstlerInnen steht ein zur Präsentation ihrer Arbeiten freigestaltbare Fläche von 1,20 cm x 2,50 m zur Verfügung. Es ist möglich, maximal zwei Einheiten zu gestalten
Anmeldungen unter: galerie41@kult41.de
Öffnungszeiten vom 24.4.2010 - 7.6.2010
Die Besichtigung ist während aller "Kult-Veranstaltungen" möglich, sonst nich!
Magdalena Buderath ist 22 Jahre alt und „Kunstbildmalerin“. Sie studiert seit Herbst 2009 Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Neben dem Studium arbeitet sie in verschiedenen antifaschistischen und queerfeminisitschen Gruppen. So richtet sich ihr Blick auch in ihrem künstlerischen Schaffen oft auf explizit politische Themen: In der kommenden Ausstellung im Kult 41 beschäftigt sie sich mit festgefahrenen Geschlechterrollen, Sex, Selbsterfahrung, Spiel & Sinnlichkeit, der De-/Konstruktion von Identitäten und Zuschreibungen. Nicht nur die spannenden, lustigen und schönen Aspekte von Sex etc werden Thema, so handeln einige Arbeiten von den Abgründen des Lebens - von Gewalt, Unterdrückung, Selbstgeißelung, Depression… Fassaden bröckeln, spielerische Selbstaustestung wird provoziert, Grenzen werden verwischt, andere scharf gezeichnet und du findest dich im bitteren Alltag wieder. Lena arbeitet mit vielen unterschiedlichen Medien, Materialien, Techniken. So werden in den Ausstellungsräumen großformatige Malereien aber auch kratzige Zeichnungen im Comicstil oder plastische Installationen zu entdecken sein…
Die im südpolnischen Krakau beheimatete Fundacja „Teatr Wizualny” und Kult 41 laden am 16. und 17. April 2010, jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr, zu einem ganz besonderen Projekt ein: Der Krakauer Off-Künstler Zenon Olech präsentiert sein multimediales Kunstprojekt „Völkermord” und gedenkt damit der Opfer der weltweiten Genozide und Verbrechen gegen die Menschheit. Die Ausstellung, die in Form eines Vernissage-Events stattfinden wird, bedient sich mehrerer Medien und Genres: Fotografie und Malerei, Licht- und audiovisuelle Installation, Performance, gesprochenes Wort und Musik. Die mannigfaltigen Ausdrucksformen stützen sich gegenseitig und evozieren eine realistisch-bedrohliche Atmosphäre, die an die Szenerie eines Konzentrationslagers erinnern soll. Dem/der BesucherIn bzw. ZuschauerIn soll der Eindruck vermittelt werden, Teil des multimedial angelegten Projektes sein zu können. Das Projekt wird im Rahmen einer kleinen Europa-Tournee in Bonn zu Gast sein. Weitere Stationen sind London, Warschau, Krakau und L´viv (Ukraine). In jeder dieser Städte wird das Projekt an zwei aufeinander folgenden Tagen von 19.00 bis 21.00 Uhr aufgeführt. Der Künstler möchte nicht einfach Bilder oder Fotos an den Wänden aufhängen, sondern den/die BesucherIn in einen Raum „hineinwerfen”, in dem alle seine/ihre Sinne angesprochen werden. Durch Konfrontation mit Kunst und das Gefühl der aktiven Teilnahme an einem Kunstereignis sollen Besucher andere, im Alltag eher unbewusste oder nicht wahrgenommene Ebenen der menschlichen Psyche entdecken - und dadurch vielleicht auch in sich selber hineinschauen - so der Künstler.
www.galeriawirtualna.eu/
Öffnungszeiten vom 21.02 - 08.04.2010
Während der Veranstaltungen im Kult 41 geöffnet
Über die Künstlerin: Anfangs, als die Vögel noch Zähne hatten, war ich in einem Ei von meinem Vater. Nach einem neunmonatigem Aufenthalt im Bauch meiner Mutter, erblickte ich das Licht der Welt. Da das Vorgefundene nach Umgestaltung schrie, wetzte ich schnell meine Kamera und entrümpelte meine kleinen Augäpfel. Seit 2005 studiere ich Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal.
Über die Ausstellung: "Absolut" ist eine Zusammenstellung von inszenierten Fotografien, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren entstanden ist. Das gemeinsame Thema der gezeigten Arbeiten ist die kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen "Frauen"-Bildern.
Öffnungszeiten sind Veranstaltungszeiten des Kult 41
Die Ausstellung mit dem Titel ‚Improvisationen‘ zeigt vorwiegend Linolschnitte von Johannes Ossey, einen autodidaktischen Künstler aus Togo, in denen das Thema Musik als spontane Ausdrucksform in unterschiedlichen Lebenssituationen aufgegriffen wird.
Seine Beobachtungen führen Johannes Ossey, der selbst ebenfalls Musiker ist, über den geläufigen Rahmen einer Konzertveranstaltung hinaus von Strassenmusikszenen bis hin zu singenden, wasserschöpfenden Frauen am Fluß. Johannes Ossey lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Köln.
Öffnungszeiten vom 23.10.2009 - 16.11.2009
Diese Ausstellung wird nur zu den Veranstaltungen im Kult41 geöffnet.
Das "Wohnzimmer", welches von Stefan Türk über die Sommermonate in den Ausstellungsraümen eingerichtet war, inspirierte die Fotografin zu diesem Projekt. Alle beteiligten Künstler_innen haben in den vergangenen Jahren im Kult41 ausgestellt.
Öffnungszeiten zum gemütlichen Beisammensein
während aller Veranstaltungen im Kult41
Die Ausstellungsräume werden für Juli und August und September wohnlich eingerichtet (sie sollen ja nicht ungenutzt bleiben). Dafür gibt es zu Beginn am 3.7.2009 ein Probesitzen im "Wohnzimmer von Herrn Türk" mit spontanem Programm, wenn sich die Gäste was einfallen lassen. Dabei wie immer Wasser umsonst und Rauchen im Reisebus.
Öffnungszeiten vom 15.05. - 27.06
donnerstags und freitags von 18:30 - 20:30 Uhr
samstags und sonntags von 14-18 Uhr
sowie bei allen sonstigen Veranstaltungen im Kult 41
Die erste Solo-Ausstellung des Bonner Objekt- und Installationskünstlers kurt_von_bley thematisiert ebenso intelligent wie sarkastisch Prozesse moderner Medienkultur. Hieß es noch vor einigen Jahren in einschlägigen Printmedien "Wir sind Papst!", so kontert der 1976 in Polen geborene Autodidakt nun mit konsum- und gesellschaftskritischer Attitüde "wir sind papst, wir sind dirne!"
Vieles im Werk kurt_von_bleys dreht sich um das Thema "Verkaufen". Wer im Medienzeitalter gut leben will, so der Künstler, muss etwas von sich preisgeben - zur Not auf Kosten von Intimität. Florian Silbereisen, der wirtschaftstüchtige Star deutscher Volksmusik, dient ihm hier als Inspiration für seine Mixed-Media-Installation "floriansilbereisenhatmichdefloriert". Aber auch andere Facetten moderner Gesellschaftsprozesse spiegeln sich im Oeuvre von_bleys. So ist es die Wegwerf-Mentalität europäischer Industrieländer, die von_bley in ihrer Materialität unter der Kategorie "ENTSORGTE STRUKTUREN" seziert, während die Werkgruppe "MATERIALVERLUST" den künstlerischen Prozess der De- und Reorganisation von Struktur thematisiert.
Präsentiert von der Antifa Bonn/Rhein-Sieg
Vom Polizeigriff zum Übergriff Die Ausstellung befasst sich mit dem Phänomen polizeilicher Übergriffe, wie sie sich alltäglich ereignen. Dabei beleuchtet sie auch, wie Politik und Justiz auf solche Grenzüberschreitungen reagieren und zeigt auf, dass besonders häufig MigrantInnen darunter zu leiden haben. Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 2. April statt. AktivistInnen aus Wuppertal schildern die Probleme, vor die sie von städtischer Seite gestellt wurden, als sie die Ausstellung in ihrer Stadt zeigen wollten. Im Rahmen dieser Ausstellung gibt es Veranstaltungsreihe, die sich aus mehreren Blickwinkeln mit Grenzüberschreitungen durch Exekutivorgane beschäftigt.
Öffnungszeiten vom 2.4.2009 - 30.4.2009: Während des themenbezogenen Rahmenprogramms(siehe unten)
und wie immer zu allen andern Veranstaltungen im Kult41.
Sonntag, 5. April, 13 bis 18 Uhr: Ausstellung, außerdem wird ab 15 Uhr ein Film zum G8-Gipfel in Genua 2001 gezeigt
Samstag, 11. April, 12 Uhr: Veganer Brunch, 15 Uhr: "Reise gegen die D(R)epression (Antirepressionsworkshop), 20 Uhr: Hip-Hop Konzert mit Microphone Mafia (Eintritt: 3 Euro)
Montag, 20. April, 20.30 Uhr: Vortrag der Amnesty International Sektionsgruppe: "Polizei" zu "Ungesetzlicher Polizeigewalt und Gegenstrategien"
Mittwoch, 23. April, 19.30 Uhr: Vortrag von Dirk Vogelskamp vom Komitee für Grundrechte und Demokratie zum Thema "Polizeigewalt gegen Flüchtlinge und MigrantInnen -- Struktur oder Einzelfall?"
Sonntag, 26. April, 13 bis 18 Uhr: Ausstellung, desweiteren werden Kurzfilme zum Thema Polizeigewalt gezeigt
Das komplette Rahmenprogramm mit Veranstaltungsbeschreibung findet Ihr unter:
www.antifabonn.blogsport.de/polizeigewalt/ Weitere Infos zur Ausstellung: www.polizeigriff.org/
Danach ist ab 20:00 Uhr letzter Veranstaltungsabend mit dieser Ausstellung
Die weiteren Öffnungszeiten der Fotografie-Ausstellung orientieren sich an den Kult-Veranstaltungen.
Zahlreiche Gebäude der Nachkriegsmoderne haben im Laufe von Jahrzehnten massive Prozesse der der Zerrüttung durchlaufen - Verunstaltung und Abriss von denkmalgeschützten Gebäuden sind längst zur Normalität geworden. Die mangelhafte Anerkennung dieser architektonischen Besonderheiten sowie der defizitäre Umgang mit ihnen symbolisiert die praktische Verwertungslogik einer durchweg vermarktungsgesteuerten Gesellschaft. Gebäude und Gebiete, die mit Prozessen des Verfalls und des Ausgegrenztseins beherrscht werden, stehen exemplarisch für eine generelle Entwertungslogik, die Menschen in der umfassend erodierten Arbeitsgesellschaft handlungsunfähig macht, sozial isoliert und stigmatisiert. Allerdings liegen die Ursachen der Ausgrenzung so gut wie nie am Ort ihrer Erscheinung.
Diese Ausstellung zeigt fotografische Arbeiten, die Gebäude sowie einfache Fassaden-bzw. Baukörperelemente insurreale Landschaften, in Raum-und Zeitschiffe und in fiktive Übergangsräume verwandeln. Darüber hinaus rücken diese Fotografien verlassene und sozial entkoppelte Orte, auf denen eine funktionierende gesellschaftliche Ordnung abwesend ist, ins Licht. Trotz sozialer Stigmatisierung und massiver Zerrüttung spiegeln diese Gebäude und Gebiete Visionen und Intentionen ihrer einstigen Daseinsberechtigung ungebrochen wieder. Dieser Umstand, der von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung ist, macht sie zu besonderen Orten, denn an ihnen können die Widersprüchlichkeiten im sozialen Raum gesehen und praktisch erlebt werden. Sie stellen Zwischenräume dar, in denen die uns vertrauten Zeitgrenzen verwischt und verschiedene Zeiträume übereinander gelegt werden.
Öffnungszeiten: Sa. und So. 14-17 Uhr sowie zu allen Veranstaltungen im Kult41
Programm des Eröffnungsabends:
Hiroko Kameda (Hamburg) und Martin Meiser (Hamburg) stellen Bilder und Skulpturen aus, dazu lesen Finn-Ole Heinrich (Hamburg) und Andreas Stichmann (Leibzig) aus ihren Büchern, Benno Geller (Hamburg) singt und zupft die Gitarre. Spektakel und Bier
Kostenbeitrag: 3 Euro, Ende offen und das alles im Kult41