Jens Mohr im Kult41

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Jens Mohr, 1971 geboren, ist seit 1991 künstlerisch tätig. Der Autodidakt zeigte erstmals 1992 im Bonner Raum seine Werke. Durch kontinuierliche Arbeit verschaffte er sich verschiedene Ausstellungsmöglichkeiten: 1997 stellte er in Hong Kong aus (Gallery Secret Room), 1999 in Berlin, München und den Niederlanden (Museum for naive and outsider art, De Stadshof, Zwolle).
Innerhalb weniger Jahre entwickelte er seine Arbeitsweise zu seiner heutigen Technik: Aus Fundstücken und Eisenschrott zusammengefügte Objekte.

Seine bekannten "Ziehtiere" gehen zurück auf seine frühe Schaffensperiode, ebenso die genagelten und gedrahteten Objekte. Die spontan und unreflektiert gestaltete Kunst impliziert einen "Art Brut"-Charakter. Diesen Begriff gebrauchte in den 50er Jahren der Künstler Jean Dubuffet, der diese Vorgehensweise als Voraussetzung "wahrer Kunst" betrachtete.

Mohrs figürliche Arbeiten leben von der Verbindung von Gegensätzen. Beispielsweise wird eine anschmiegsame Katze mit eisernem, kaltem Material dargestellt.

Bemerkenswert auch sein "Kopffüßler": ein Geschöpf, bestehend aus Schuhspannern, Eisenstangen und einem Fahrradsattel. Das Objekt an sich ist statisch, aber durch die Kombination der Materialien wird doch Beweglichkeit assoziiert. Eine eigentümliche Symbiose mit dadaistischen Zügen.