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Bonner General-Anzeiger, 27.05.2003:

ASTA - Zentrales Treffen für Studierende in Bonn dreht sich rund um das Thema Ökologie

BÖT-Bundes-Ökologie-Tagung 2003 im Kult41 - sj

Die Lehre von den Lebensbeziehungen der Organismen und ihrer Umwelt stellt vom 29. Mai bis 1. Juni der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Bonn in den Mittelpunkt - dann findet in der Bundesstadt das 34. Bundesökologietreffen statt. Vier Tage lang beschäftigen sich die Studierenden und sonstigen Interessierten im Kulturzentrum "Kult41" am Hochstadenring 41 unter anderem mit Biopiraterie, fairem Handel als Nachhaltigkeitsstrategie und erneuerbaren Energien. Das soll mit Vorträgen, Workshops und Arbeitskreisen geschehen. Außerdem sind Exkursionen in das Naturschutzgebiet Siebengebirge und zur Biostation Bonn geplant. Ein weiteres wichtiges Thema wird auch das Bonner Projekt "Ein Stuhl für Kabul" sein, mit dem der Aufbau der Hochschule in der Hauptstadt Afghanistans unterstützt werden soll. "Studentisches Engagement im Natur- und Umweltschutz im Wandel der Zeit" lautet ein öffentlicher Vortrag von Gerhard Kneitz, Professor für Zooökologie an der Universität Bonn und Mitbegründer der Umweltschutzorganisation BUND, am Freitag, 30. Mai, ab 20 Uhr im Hörsaal der Botanik, Nussallee 4.
Das Bundesökologietreffen (BÖT) findet seit mehr als 15 Jahren jedes Semester an wechselnden Hochschulen statt. Das Treffen ist das Ereignis, das alle ökologisch interessierten Studierenden aus Deutschland an einem Ort zusammenbringt und den Austausch neuer Ideen sowie die Erarbeitung gemeinsamer, kreativer Aktionen ermöglicht," erklärt Malte Schnitger von der BÖT-Projektstelle des AStA Bonn. Alle Veranstaltungen sind öffentlich - nicht nur für Studierende, sondern für alle Interessierten.

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