Die Lehre von den Lebensbeziehungen der Organismen und ihrer Umwelt stellt vom 29. Mai bis 1. Juni
der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Bonn in den Mittelpunkt - dann findet
in der Bundesstadt das 34. Bundesökologietreffen statt. Vier Tage lang beschäftigen sich die Studierenden
und sonstigen Interessierten im Kulturzentrum "Kult41" am Hochstadenring 41 unter anderem mit Biopiraterie,
fairem Handel als Nachhaltigkeitsstrategie und erneuerbaren Energien. Das soll mit Vorträgen, Workshops
und Arbeitskreisen geschehen.
Außerdem sind Exkursionen in das Naturschutzgebiet Siebengebirge und zur Biostation Bonn geplant.
Ein weiteres wichtiges Thema wird auch das Bonner Projekt "Ein Stuhl für Kabul" sein, mit dem der Aufbau
der Hochschule in der Hauptstadt Afghanistans unterstützt werden soll. "Studentisches Engagement im Natur-
und Umweltschutz im Wandel der Zeit" lautet ein öffentlicher Vortrag von Gerhard Kneitz, Professor für
Zooökologie an der Universität Bonn und Mitbegründer der Umweltschutzorganisation BUND, am Freitag, 30. Mai,
ab 20 Uhr im Hörsaal der Botanik, Nussallee 4.
Das Bundesökologietreffen (BÖT) findet seit mehr als 15 Jahren jedes Semester an wechselnden Hochschulen statt.
Das Treffen ist das Ereignis, das alle ökologisch interessierten Studierenden aus Deutschland an einem Ort
zusammenbringt und den Austausch neuer Ideen sowie die Erarbeitung gemeinsamer, kreativer Aktionen ermöglicht,"
erklärt Malte Schnitger von der BÖT-Projektstelle des AStA Bonn. Alle Veranstaltungen sind öffentlich -
nicht nur für Studierende, sondern für alle Interessierten.